Der junge Tiger

Es war einmal in einem Wald ein junger Tiger inmitten einer Schafherde. Und der kleine Tiger frass Gras, lief mit den Schafen herum. Und wenn er versuchte etwas zu sagen, kam nur ein leises Miauen heraus, kein richtiges Brüllen. Und eines Tages kommt ein grosses Tigermännchen durch den Wald. Er will sich auf die Schafe stürzen und sieht den kleinen Tiger und sagt: „Was tust du hier?“ Der kleine Tiger antwortet: „Mäh!“ Er packt den kleinen Tiger am Nacken, trägt ihn zu einem Teich, hält sein Gesicht darüber und sagt: „Siehst du das Gesicht? Du bist ein Tiger, kein Schaf. Wir müssen etwas tun.“ Er tötet die Schafe und holt sich ein grosses Stück rohes Fleisch. Und er stopft es dem kleinen Tiger ins Maul. Der kleine Tiger würgte, so wie alle im Angesicht der Wahrheit. Aber er schluckte das rohe Stück Fleisch runter. Und er bekam mehr Energie, hatte bald ein grösseres Tigerbrüllen und am Ende ein richtiges Tigerbrüllen. Er ging dann mit dem Tigermännchen fort.

Die Moral der Geschichte ist offensichtlich. Wenn man als Tiger unter Schafen lebt, ist man ein ziemlich schlechter Tiger. Wir sind alle Tiger, die unter Schafen leben.

Dein Leben bestimmst du alleine. Du kannst keinem Vorwürfe machen, ausser dir selbst.

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