Negative Denkmuster

Stellst du dir häufig Worst-Case-Szenarien vor? Hast du Schwierigkeiten, gut über dich selbst oder anderen zu denken? Bist du häufig gestresst, ängstlich oder depressiv? Deine negativen Gedanken könnten die Ursache dafür sein.

Wir alle geraten von Zeit zu Zeit in Muster negativen Denkens rein, oft ausgelöst durch schwierige Umstände oder alltäglichen Stress. Aber wenn dieses Muster über eine längere Zeit auftritt, kann es unsere Gesundheit beeinträchtigen.

Wenn uns schlimme Dinge passieren, können wir uns unglaublich hilflos fühlen. Manchmal kämpfen wir gegen dieses Gefühl, indem wir negatives Denken zu unserem Standardleben machen.

Die schlechten Auswirkungen von negativem Denken erlebt man oft bereits in jungen Jahren. Dies ist dann der Punkt, in dem man dann anfängt, negativ über sich selbst und andere zu denken.

Überzeugt, dass man nichts Gutes beitragen kann, spricht man dann sehr wenig und meidet Menschen. Selbst nachdem die negativen Erfahrungen verschwunden sind, misstraut man den anderen weiterhin. Man ist immer auf der Suche nach dem Schlimmsten statt nach dem Besten. Das negative Denken wird zu einem Zwang.

Wenn dich zu viele negative Gedanken beherrschen, solltest du folgende Schritte in Betracht ziehen:

  • Vermeide, Umstände oder andere Personen dafür verantwortlich zu machen, wie du dich fühlst. Der erste Schritt ist, das Problem anzuerkennen. Nur du kannst dein negatives Denken auflösen und dein Leben verändern.

  • Viele von uns manövrieren sich in die Falle des Alles-oder-Nichts-Denkens rein. Wenn die Dinge nicht genau unseren Erwartungen entsprechen, wenden wir uns sofort dem Worst-Case-Szenario zu. Solches Denken verzerrt normalerweise unsere Realität. 
  • Wenn E-Mails unbeantwortet bleiben, wenn dein Chef zu deiner Bitte nein sagt, wenn jemand etwas sagt, das als leicht anstössig erscheint, dann solltest du dir sagen, dass die Menschen das Beste tun, was sie können und dass sie nicht absichtlich versuchen, dich zu verletzen. 
  • Ist eine vergangene schmerzhafte Erinnerung vorhanden, die dein negatives Denken aufheizt? Entscheide dich, diese Erinnerung jedes Mal loszulassen, wenn sie dir in den Sinn kommt. Sprich: „Ich entscheide mich, diese Erinnerung loszulassen und der damit verbundenen Person zu vergeben.“ Wisse, dass der Prozess Zeit braucht. Wisse, dass es Tage geben wird, an denen du nicht loslassen willst. Aber wenn du das tust, wirst du inneren Frieden erfahren. 
  • Indem wir unseren negativen Gedanken erlauben zu gedeihen, erschaffen wir uns einen kleinen Raum – frei von Urteilsvermögen, Enttäuschung, Desillusionierung und Kummer. Aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass uns dieser kleine Raum wahrscheinlich nicht vor Schmerzen schützen wird. Aber es wird uns daran hindern in unserer Persönlichkeit zu wachsen. Erlaube dir also gross zu denken. 
  • Negatives Denken beginnt oft mit unrealistischen Erwartungen, dass der Weg, den du gehen willst, klar sein sollte. Wenn Dinge, wie es oft vorkommt, nicht in unserem Skript stehen, wird dein negativer Geist dies gerne nutzen, um dich zu bekräftigen, dass du ein Versager bist oder dass du nicht fähig bist. Nutze Rückschläge als Chance, deine Fähigkeiten zu verbessern, anstatt sie als Zeichen dafür zu sehen, dass du nicht gut genug bist. 
  • Indem du meditierst, wirst du in der Lage sein, deine eigenen Gedanken zu beobachten, ohne dich mit ihnen zu identifizieren. Warum? Weil du nicht deine Gedanken bist. Lerne, sie ohne Urteil zu beobachten. Beobachte, wie die Gedanken kommen und gehen, ohne dich an sie zu klammern. Schau lange genug hin und du wirst merken, dass deine negativen Gedanken keine Macht über dich mehr haben. 
  • Meistens sind unsere negativen Gedanken alles andere als realistisch. Selbstakzeptanz erlaubt uns, alle Aspekte unserer selbst anzuerkennen, ohne an ihnen festzuhalten. Es bedeutet, den Mut zu haben, Verhaltensweisen zu korrigieren, die schädlich sind, ohne sich selbst zu verabscheuen.

Ja, negative Dinge werden uns passieren. Und es wird weh tun. Aber du hast das Zeug dazu, dem Schmerz zu begegnen, ohne daran zu zerbrechen. Du weisst, dass Glück und Freude wieder anklopfen werden. Lass deine negativen Gedanken los, damit du Glück und Freude vollständig wieder annehmen kannst, wenn sie kommen.

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