Die schamanische Weltanschauung

Die schamanische Realität wird anders wahrgenommen als die Realität vieler Menschen. „Einvernehmliche Realität“ ist eigentlich die übliche Realität, die die meisten Menschen sehen.

Der schamanisch Praktizierende fungiert als eine Art Schnittstelle zwischen den Welten. Das Gehirn des Schamanen ist eine Art Schnittpunkt zwischen den Welten. Es gibt nicht so etwas wie „es ist nur meine Vorstellungskraft“. Ganz im Gegenteil: Gerade aufgrund ihrer Fähigkeit, Bilder zu bilden, können sie sehen, hören und lernen.

Der Verstand ist ein außergewöhnliches Werkzeug in den Händen des Schamanen. Der Geist für einen Schamanen ist ein „Bildschirm“, auf dem die Bilder, Klänge und die gesamte Erfahrung des Reisens stattfinden.

Bei der Entwicklung einer schamanischen Weltanschauung steht ein zeitgenössischer Praktiker vor einem gewaltigen Sprung. Die meisten Menschen wachsen in der einen oder anderen „normalen“, sozial verstärkten Welt auf (durch Familie, Schule, Regierung usw. geprägt), die wir (mehr oder weniger) akzeptieren lernen. Das Produkt einer solchen Weltanschauung sind Einsichten und Vereinbarungen, die oft unbewusst eingegangen werden und so unsere Weltanschauung bestimmen.

Die schamanische Realität basiert auf einer Weltanschauung, die stark auf folgende Dinge basiert:

1) Alles hat eine Lebenskraft, einen Geist, eine ‚Wesenheit‘.

2) „Realität“ umfasst weit mehr als das, was physisch ist. Mit anderen Worten, unsere „konkrete“ Welt ist nur der Anfang davon.

3) Alles ist unser Lehrer: Unsere Erde gibt uns die ganze Zeit Unterricht!

4) Schamanen haben das Recht – und die Verantwortung – mit der geistigen Welt direkt zu kommunizieren.

Es gibt noch mehr, andere wichtige Eigenschaften, die die Natur eines Schamanen ausmachen. Diese gewähren uns einen Blick auf die Welt in einer Weise zu werfen, die sich von unserer heutigen unterscheidet. Diese Veränderung braucht Zeit, um sie zu verdauen und zu integrieren.

Es gibt auch eine wichtige Haltung, die der Schamane gegenüber der Welt einnehmen muss, die ein tiefes Maß an Mitgefühl beinhaltet. Der Schamane ist einer, der „mit dem Herzen sieht“ und ihr Mitgefühl erleuchtet alles, was sie sehen und tun. Eine solche „Haltung“ gegenüber der Welt ist wiederum nicht ohne konsequente Übung zu erreichen.

Es gibt keine Eile. Es ist ein natürlicher Prozess!

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